Warum, wie, was

Wir teilen Erfahrungen in den Bereichen Theater, Bewegungskunst und Performance. Wir verstehen diese Formen als wertvolle Strategien der Kommunikation, Empathieentwicklung und des Selbstausdrucks. Das treibt uns sowohl in unserer pädagogischen als auch künstlerischen Arbeit an und ist Grundlage unserer Lehrmethoden und Ästhetiken. Wir wollen den Zugang zu diesen Ausdrucksformen erleichtern und sind besonders an der kreativen und kollaborativen Arbeit mit Jugendlichen und Kindern interessiert.

In der künstlerischen Arbeit mit Jugendlichen und Kindern ist es uns vor allem wichtig, sie dabei zu unterstützen ihren Blick, einerseits für ihre eigenen Positionen, ästhetischen Ideen und persönliche Bedürfnisse und andererseits für Gruppendynamiken und soziale Verhältnisse zu schärfen. Dafür wollen wir Räume schaffen, in denen Machtstrukturen reflektiert werden können, es leicht fällt, Fragen zu stellen, und jede*r einzelne für sich selbst und in der Gruppe gestärkt werden kann.

In Proben arbeiten wir mit Bewegungs- und Körperübungen (orientiert an dem, was in der Gruppe möglich ist), mit Strategien aus Story Games (abgeleitet von Pen-and-Paper Rollenspielen), Dokumentarischen Mitteln (z.B. persönliche Geschichten, soziale Medien, tagespolitisches Geschehen) und Improvisation. Diese Erfahrungen und Ideen wollen wir einbringen und sie mit den spezifischen Interessen der Gruppe verbinden.

Thematisch befassen wir uns – sowohl in unseren pädagogischen und künstlerischen Arbeiten als auch in unserem politischen Selbstverständnis – besonders mit Fragen um die Themen Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Antidiskriminierungsarbeit. Wir bieten alle Formate auf Deutsch und/oder auf Englisch an.