Bilderbuchadaptionen

Bilderbücher sind in unserem Leben häufig die ersten Türöffner in die Welt der Geschichten. Aus ihren bunten Seiten entstanden ganze Welten, in denen wir – meist unterbewusst – prägende Archetypen und  Strukturen des Erzählens kennenlernten. So legten wir die Grundsteine unserer Vorstellungskraft, unseren Sinn für das Erzählen und Neugier gegenüber der Welt. Wir möchten uns diesen Geschichten wieder annähern und fragen: Was machen sie mit uns, wenn wir heute auf sie schauen?

Anhand von Kindergeschichten entwickeln die Teilnehmer*innen in diesem Projekt eigene Performances und Theaterstücke, in denen sie deren Themen und Fragestellungen neu aufgreifen. Sie analysieren die Geschichten und identifizieren Elemente, die für sie wieder relevant erscheinen. So schärfen sie ihre Blicke für Erzählungsstrukturen, Charakterentwicklung und Metaphorik. Um die übriggebliebenen Bilder und Szenen zu inszenieren, benutzen sie verschiedenste Inspirationen – Gedichte, Lieder, Filme – und theatrale Mittel – Schauspiel, Figuren, Bewegung, Texte. Sie werden gefördert kreativ und abstrakt zu denken und  innovative Bühnenkonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Was am Ende entsteht wird bestimmt nicht wie die Bilder in diesen Büchern aussehen, denn schließlich sieht unser Alltag auch ganz anders aus.



Im Laufe dieses Projekts, lernen und üben die Teilnehmer*innen:

  • kreatives Inszenieren und Spielen
  • kollaboratives Arbeiten
  • Archetypen und narrative Strukturen identifizieren
  • kritisches, analytisches und abstraktes Denken
  • Selbstreflektion und Selbstausdruck
  • die Umsetzung von traditionellen und experimentellen Theaterformen
  • empathische Auseinandersetzung mit Charakteren


Altersgruppen :

  • 16-25
  • 25+ (nur Laien)


Zeiträume & Gruppengröße & Aufführung (ja/nein):

  • eine bis zwei Wochen, 3-10, ja
  • ein bis zweimal die Woche über einen längeren Zeitraum, 5-20, ja